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Wurzeln als Betonknacker

Gartentipps, 18.05.2021

Was Sie bei der Neuanpflanzung von Bäumen beachten sollte.

Die Kraft der Natur zeigt sich nicht nur in Form von Wetterkapriolen sondern auch in Gärten, Parks und Fußgängerzonen - in Form von Stolperfallen bzw. "gesprengtem" Asphalt durch (Baum-)wurzeln.

Wurzeln sind überlebenswichtig, sie versorgen die Blätter der Pflanzen mit Wasser und Nährstoffen aus dem Boden. Angehobene Pflastersteine oder gerissenen Asphalt lassen sie in der Regel dann zurück, wenn ihnen nicht genügend Platz gewährt wurde.

Wurzeln nehmen bei ihrer Ausbreitung immer den Weg des geringsten Widerstandes. So stellt es sich etwa auch auf unserem Bild dar, welches einen sehr beengt lebenden Stadtbaum zeigt. Gut zu erkennen: Der an mehreren Stellen gesprengte Betonring um den Baum herum, der als Sitzgelegenheit dienen soll.

 

 

Gut zu wissen: Je Baum- / Pflanzenart verschaffen sich die Wurzeln unterschiedlich agressiv Platz im Erdreich. Als "Betonsprenger" schlimmerer Art gelten unter anderem die Wurzeln von Pappeln, Weiden und Platanen.

Wer ein neues Bäumchen in seinem Garten beherbergen möchte, sollte vor allem darauf achten, dass ihm rund herum genügend Platz zugeteilt wird. Bedenken Sie bei der Wahl des Standortes auch bitte, dass der Baum - und mit ihm die Wurzeln - nicht immer so klein bleiben werden.

In Hinsicht auf Schäden an eigenen aber auch fremden Eigentum (etwa Nachbars Terrasse oder an öffentlichem Grund) ist ausreichender Platz das A und O. Unterstützend können bei der Neuanpflanzung von Bäumen auch Wurzelsperren eingesetzt werden - hierbei handelt es sich um ein robustes Faservlies, welches die Ausbreitung von Wurzeln eindämmt und schwerwiegende Schäden verhindern kann.

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