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Acht Stunden täglich kein Wasser

Klima, 02.08.2017

Rom geht langsam aber sicher das Wasser aus

Wir sind es gewohnt, dass aus unseren Leitungen immer frisches Trinkwasser fließt. Auch die Menschen in Rom waren bislang davon überzeugt, immer genügend Trinkwasser zu haben. Nun kam die bittere Realität: Den Menschen wird nun täglich für acht Stunden das Wasser abgestellt.

Zu wenig Regen in diesem Jahr und Wasserleitungen, die in einem sehr schlechten Zustand sind: Hauptsächlich diese beiden Ursachen haben den Wassernotstand in der Hauptstadt von Italien ausgelöst. Da die Leitungen teilweise 50 Jahre alt sind, versickert rund 44 Prozent des Trinkwassers einfach im Boden. Bislang konnten die Regenfälle das Problem ausgleichen, aber in diesem Jahr regnete es extrem wenig und eine starke Hitze liegt über dem Land.

Der Grund für die endgültige Abstellung des Wasser liegt in einem stark sinkenden Wasserspiegel des Sees von Bracciano. Normalerweise wird dieser See bei Notständen als Reservebecken benutzt, doch auch dieser ist dem Klimawandel schutzlos ausgeliefert. Er ist aktuell um eineinhalb Meter gesunken. Der Grundwasserspiegel sinkt um den See so drastisch, dass Alarm geschlagen wurde.

Die Zeiten für die Abstellung gehen je nach Wohngebiet reihum und auch Krankenhäuser werden davon nicht ausgeschlossen werden können. Die Menschen in Rom sind nicht an diesen Umstand gewöhnt und bekommen den Klimawandel nun direkt zu spüren. 

  Sarah Bertram
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