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Kasse machen, was das Zeug hält

Klima, 11.01.2018

Weiterer Anstieg des Stromexports in Deutschlands

Deutschland macht Schlagzeilen – und leider keine erfreulichen. Die Auswertung des Stromjahrs 2017, die der Thinktank Agora Energiewende jetzt in einem 64-seitigen Papier vorgelegt hat, zeigt einen weiteren Anstieg des Stromexports in Deutschland.

Deutschland bleibt Europas größter Nettostrom-Exporteur.

Obwohl der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix inzwischen 36 Prozent beträgt, sinken die Emissionen aufgrund der weiterhin hohen Verstromung von Kohle nicht. Was macht das Land mit all der Energie? Es wird an das Ausland verkauft: Gut 60 Terawattstunden (Milliarden Kilowattstunden) verkaufte die Bundesrepublik im vergangenen Jahr per Saldo ins Ausland. Das sind vier Terawattstunden mehr als im Vorjahr und 2,5 Terawattstunden mehr als im bisherigen Rekordjahr 2015. 

2012 lag der Export-Saldo erst bei 25 Terawattstunden. Innerhalb von fünf Jahren hat sich Deutschlands Nettostrom-Export damit mehr als verdoppelt. Die neue Rekordmarke von 60 Terawattstunden entspricht rund einem Zehntel des in Deutschland verbrauchten Stroms.

Kraftwerksbetreiber nahmen unterm Strich rund 1,4 Milliarden Euro ein. Es wird also weiter Kasse auf Kosten der Natur gemacht. Es fehlt an Grenzen und Gesetzen die dringend aus der Politik notwendig sind. 

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