Anzeige

Der Juli in der Gesamtschau!

Klima-Rückblick, 02.08.2017

Unser aktualisierter Wochenrückblick für den Zeitraum 26.07. - 01.08.2017.

Im Nordosten und Teilen Bayerns blieb es am Mittwoch (28.06.) noch am längsten freundlich und - abgesehen vom Ostseeumfeld mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad C - auch am wärmsten. Sonst dominierten meistens die Wolken und in schwül-warmer Luft konnten sich teils kräftige Regengüsse und örtliche Gewitter bilden. Nachmittags zeigte sich im Süden häufiger die Sonne, dafür begann es ab dem Abend in der Atmosphäre wieder zu brodeln. Der meiste Niederschlag mit 59 l/m² fiel in Harburg / Ries (Westbayern).

Dort wo an Donnerstag (29.06.) die unterschiedlichen Luftmassen aufeinander trafen, entwickelten sich kräftige teils gewittrige Regenfälle. Insbesondere waren davon der Süden und der Osten, gegen Abend auch der Norden, unseres Landes betroffen. Beispielsweise herrschte in Berlin Ausnahmezustand, nachdem ergiebiger Regen Teile der Stadt unter Wasser setzte. Sonst traten bei einer Mischung aus mehr Wolken als Sonne nur gelegentlich Schauer auf. Die Höchsttemperaturen erreichten immer noch recht warme 20 bis 25 Grad C. Lediglich in Gebieten mit längerem Regen blieb es etwas kühler. In Oranienburg nördlich von Berlin sollen 250 Liter Regen pro m³ gefallen sein. In Berlin-Tegel waren es 153 l/m², in Berlin-Tempelhof sowie in Marnitz (Mecklenburg-Vorpommern) 113 l/m².

Extrem nasser Juniausklang. Die Karten zeigen die Niederschlagssummen am 29. und 30.06. in Deutschland.

 In Norddeutschland sorgten am Freitag (30.06.) bei 15 bis 18 Grad C kompakte Schichtwolken verbreitet für teils kräftigen Dauerregen, dazu wehte ein lebhafter Wind. Sonst wechselten sich kurze freundliche Abschnitte mit örtlichen Schauern und einzelnen Gewittern munter ab. Im Süden gab es längere sonnige Phasen. Die Höchsttemperaturen erreichten 18 bis 25 Grad C.

Am ersten Juliwochenende (01./02.07.) präsentierte sich der Himmel über Deutschland oft wolkenverhangen. Bei 15 bis 23 Grad C regnete oder nieselte es zeitweise, örtlich traten auch Schauer auf. Nur im südlichen Bayern sowie an der Nordsee schien am Samstag auch mal längere Zeit die Sonne.

Im Süden wechselten sich am Montag (03.07.) Sonne und Wolken ab, örtlich regnete es oder es kam zu Schauern. Sonst schien die Sonne häufiger. Lediglich über Schleswig-Holstein zogen einige kompaktere Schauer- und Gewitterwolken übers Land. Die Höchsttemperaturen erreichten 19 bis 26 Grad C. Gegen Abend drangen einige Schauerwolken auch weiter bis ins Landesinnere vor.

Eine schwache Front brachte am Dienstag (04.07.) über Nacht vor allem dem Norden gelegentlich etwas Regen. Tagsüber schien teilweise die Sonne, teilweise war der Himmel bewölkt. Im Bereich der Mittelgebirge fiel örtlich noch etwas Regen. Die Temperaturen kletterten im Süden wieder auf sommerliche 24 bis 29 Grad C, im Norden blieb es mit 18 bis 22 Grad C nur mäßig warm.

Über Norddeutschland fiel am Mittwoch (05.07.) zunächst gebietsweise Regen, im Tagesverlauf gab es größere Aufheiterungen bei 18 bis 24 Grad C. Sonst dominierte die Sonne und heizte die Luft auf sehr warme bis heiße 25 bis 32 Grad C. In Oberschwaben bildeten sich am Nachmittag einzelne Wärmegewitter, am Abend auch in den östlichen Mittelgebirgen.

Der 06.07. - nur einer von bislang
zahlreichen Sommer- bzw. Hitzetagen
in diesem Jahr.

Im Nordosten wechselten sich am Donnerstag (06.07.) Sonne und Wolken bei angenehmen 22 bis 27 Grad C ab. Sonst brannte zunächst die Sonne vom Himmel und heizte die Luft bis zum Nachmittag auf 28 bis 35 Grad C. Im Tagesverlauf zogen von BeNeLux kompakte Wolken mit teils kräftigen Gewittergüssen sowie örtlichen Sturmböen in den Westen und am Abend auch in die Mitte unseres Landes. Auch über der Schwäbischen Alb bildeten sich am Nachmittag einzelne Wärmegewitter.

Nachdem uns bereits schon in der Nacht gebietsweise Gewitterschauer aufweckten, die über Teile Deutschlands hinwegzogen, entwickelten sich im Tagesverlauf des Freitags (07.07.) in sehr warmer und schwüler Sommerluft mit sonniger Einstrahlung neue teils kräftige Schauer und Gewitter, die jedoch eher örtlich auftraten. Die Höchsttemperaturen erreichten meist 24 bis 28 Grad C im Norden und 25 bis 33 Grad C im Süden. Kühler blieb es an den Küsten und auf den Mittelgebirgen.

Im Norden wechselten sich am Samstag (08.07.) Sonne und Wolken bei angenehmen Temperaturen miteinander ab. Örtlich fiel etwas Regen, oder es gingen leichtere Schauer nieder. Im Süden strahlte verbreitet die Sonne. In der schwül-heißen Luft entwickelten sich am Sonntag (09.07.) nachmittags und abends örtliche Wärmegewitter, die teils wieder sehr intensiv ausfielen. Vor allem am Bodensee wurden Niederschlagsmengen von über 70 Liter pro Quadratmeter gemessen.

Gewitter und Starkregen am 09.07.
- vor allem der Süden und Südwesten war betroffen.

Am Montag (10.07.) gab es gebietsweise noch längere sonnige Abschnitte, anderswo dominierten die Wolken und sorgten für teils kräftige gewittrige Regengüsse. Daher kam es schon regional zu großen Niederschlagsunterschieden. Mit 18 bis 23 Grad C blieb es im Nordwesten am kühlsten, sonst wurden nochmals schwüle 24 bis 29 Grad C erreicht.

Bei immer noch warmen 20 bis 27 Grad wechselten sich am Dienstag (11.07.) Sonne und Wolken miteinander ab. Örtlich gingen teils kräftige Regengüsse nieder, vereinzelt blitzte und donnerte es dabei. Der Wettercharakter erinnerte an einen Apriltag mitten im Juli - allerdings auf höherem Temperaturniveau.

Ein Sturmtief bescherte am Mittwoch (12.07.) großen Teilen Deutschlands viele Regenwolken und lebhaften Wind mit örtlichen Sturmböen. Gebietsweise regnete es schauerartig verstärkt und örtlich auch in Begleitung von Blitz und Donner. Die Temperaturen lagen meist unterhalb der 20-Grad-Marke. Am freundlichsten war es südlich der Donau und im Osten. Dort schien bei 22 bis 26 Grad C zumindest gelegentlich die Sonne und es blieb abgesehen einzelner Schauer trocken.

Ein Hoch sorgte am Donnerstag (13.07.) für Wetterberuhigung. Dazu schien gebietsweise längere Zeit die Sonne. Nach einer vor allem im Westen und in der Mitte sehr frischen Nacht mit Temperaturen oft im einstelligen Bereich, erreichten die Höchsttemperaturen am Nachmittag landesweit 17 bis 24 Grad C.

Auf eine sehr kalte Nacht folgte am Donnerstag
ein meist trockener Mix aus Sonne und Wolken.

Sonnige Phasen wechselten sich am Freitag (14.07.) mit durchziehenden Wolken ab. Gebietsweise gingen Schauer nieder, örtlich blitzte und donnerte es auch dabei. Die Höchsttemperaturen lagen meist zwischen 18 und 25 Grad C.

Am Wochenende (15./16.07.) dominierten die Wolken insgesamt und vor allem in Teilen Nord- und Ostdeutschlands fiel gelegentlich leichter Regen, oder Sprühregen. Gebietsweise traten am Samstag auch Schauer auf. Sonst blieb es trocken. Die Sonne ließ sich am Samstag im Nordosten und an der Nordsee am häufigsten blicken. Am Sonntag schien sie hauptsächlich in Sachsen und Teilen Bayerns. Die Temperaturen bewegten sich meist im gemäßigten Bereich von 17 bis 24 Grad C. Am Sonntag konnten am Oberrhein und im Raum Regensburg immerhin schon über 26 Grad C erreicht werden.

Niederschlagssummen von Samstag, den 15.07.

Das Wolkenband einer Luftmassengrenze über der Mitte Deutschlands löste am Montag (17.07.) gebietsweise Regen und Schauer aus, nach Osten hin blitzte und donnerte es am späten Nachmittag auch örtlich. Diese etwas unbeständigere Zone teilte unser Land außerdem in einen sehr warmen Süden und in einen mäßig-warmen Norden. Abgesehen von der Mitte schien für längere Zeit die Sonne.

Ganz im Norden, sowie in den östlichen Mittelgebirgen hielten sich am Dienstag (18.07.) zähere Wolkenfelder, sonst schien jedoch verbreitet die Sonne. In der schwül-heißen Luft im Südwesten, sowie an den Alpen konnten sich gegen Abend einzelne Wärmegewitter bilden. Im Norden und in der Mitte lagen die Temperaturen meist bei angenehm sommerlichen 20 bis 27 Grad C.

Am Mittwoch (19.07.) strahlte zunächst nahezu im ganzen Land die Sonne und heizte die Luft auf 26 bis 35 Grad C auf. Am Nachmittag brauten sich dann vor allem im Westen mächtige Gewitterwolken zusammen. Am Flughafen Köln-Bonn fielen zwischen 16.00 und 17.00 Uhr immerhin 21,8 Liter Regen pro Quadratmeter. Im Umland waren es sogar um die 50 l/m². Es kam zu Überschwemmungen im Straßen- und Schienenverkehr. Die kräftigen Gewitter breiteten sich zum Abend nach Niedersachsen und in die Landesmitte aus. Im weiteren Verlauf entwickelten sich auch über der Schwäbischen Alb teils kräftige Gewitterschauer.

Viel Regen in der letzten Julidekade.
- Bild: Achim Otto

Bei etwas kühleren Temperaturen zogen auch am Donnerstag (20.07.) wieder teils kräftige Schauer und Gewitter übers Land und setzten örtlich Keller unter Wasser. Die Temperaturen lagen dabei meist bei schwülen 23 bis 28 Grad C. Vor der Kaltfront wurden ganz im Osten nochmals knapp über 30 Grad C gemessen. Im Laufe des Nachmittags beruhigte sich das Wetter von Westen allmählich.

Nach Auflösung einzelner Nebelfelder schien am Freitag (21.07.), abgesehen von örtlichen Wolken, für längere Zeit die Sonne und heizte die Luft auf sommerliche 22 bis 30 Grad C auf. Etwas kühler blieb es im Küstenbereich, auf den Inseln, sowie auf den Gipfeln der Mittelgebirge. Im Laufe des Nachmittags bildeten sich in der schwülen Luft im Südwesten und Süden einige teils kräftige Gewitterschauer. Zum späten Abend breiteten diese sich nach Rheinland-Pfalz und Hessen aus.

In schwül-warmer Luft von 22 bis 31 Grad C entwickelten sich am Samstag (22.07.) gebietsweise teils kräftige Gewitter. Teile Berlins standen erneut unter Wasser. So fielen zum Beispiel am Flughafen Berlin-Tegel bis zu 59 Liter Regen pro Quadratmeter.

In der Nacht auf Sonntag (23.07.) überquerte uns die Kaltfront des Tiefs "Zlatan" bei den Britischen Inseln mit weiteren teils gewittrigen Regengüssen. Dahinter kühlte die Luft mit auffrischendem Südwestwind spürbar ab. Tagsüber gab es eine Mischung aus kurzen sonnigen Abschnitten und dichteren Wolken, örtlich traten noch Schauer auf. Die Höchsttemperaturen lagen zwischen 20 und 27 Grad C. Die höheren Werte wurden dabei in Teilen Bayerns und in den östlichen Bundesländern gemessen.

Tagesniederschläge am 24.07.2017

Abgesehen von meist nur kurzen sonnigen Phasen fiel am Montag (24.07.) gebietsweise kräftiger Regen oder es gingen Schauer und örtliche Gewitter nieder. Dabei blieb es mit 16 bis 22 Grad C oft auch ziemlich kühl. Am freundlichsten war es im Nordosten. Dort schien für längere Zeit die Sonne und die Temperaturen konnten auf angenehm warme 25 Grad C klettern.

Ergiebige Regenfälle sorgten am Dienstag (25.07.) in Teilen Deutschlands wieder für regionale Überflutungen. Besonders betroffen war die Mitte des Landes, dort fielen örtlich bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Sonst traten Schauer und vereinzelt auch Gewitter auf. Die Sonne ließ sich nur gebietsweise blicken. Mit Temperaturen von meist 14 bis 21 Grad C waren die Temperaturen eher dem Herbst als dem Sommer zuzuordnen.

Die ergiebigen Regenfälle von der Ostsee über die Mitte des Landes bis in den Süden, setzten sich am Mittwoch (26.07.) fort - wobei sich der Schwerpunkt der Regenfälle im Tagesverlauf aber eher in Richtung Thüringen, Sachsen und Bayern verlagerte. Vor allem im südlichen Niedersachsen kam es durch die tagelangen Regenfälle zu größeren Überflutungen. Im Westen und Nordwesten des Landes stellte sich eine Wetterberuhigung ein. Bei längeren sonnigen Abschnitten konnten die Temperaturen im Emsland bis auf angenehm warme 25 Grad C klettern. Im Dauerregen über Bayern wurden allerdings kaum mehr als 14 Grad C gemessen.

Vor allem in Südniedersachsen traten
in der letzten Juliwoche viele Flüsse
über die Ufer und sorgten
für verheerende Hochwasser.

Das Unwettertief mit dem Dauerregen zog am Donnerstag (27.07.) ab. In Deutschland dominierten zwar meist Wolken, allerdings regnete es nur gebietsweise leicht. Am Nachmittag und Abend zogen dann aber auch teils kräftigere Schauer übers Land. Vor allem über der Mitte und im Norden blitzte es auch örtlich. Auf dem Brocken fielen nochmals 24 Liter Regen pro Quadratmeter. Die Temperaturen bewegten sich bei mäßig-warmen 17 bis 24 Grad C.

Bei einer Mischung aus Sonne und Wolken traten am Freitag (28.07.) im Nordwesten und Norden Schauer und örtliche Gewitter auf. Im Alpenvorland dominierten dichtere Regenwolken. Sonst blieb es recht freundlich und trocken. Die Höchsttemperaturen lagen zwischen 18 und 25 Grad C.

Über Mitteleuropa bauite sich am Samstag (29.07.) eine Luftmassengrenze auf, die diagonal über Deutschland verlief; nordwestlich davon dominierten die Wolken und vor allem über den Nordwesten und Norden unseres Landes zogen zeitweise kompakte Regen- oder Schauerwolken mit örtlichen Gewittern hinweg. Dabei lagen die Temperaturen meist zwischen 20 und 27 Grad C. Im Süden und Osten strahlte für längere Zeit die Sonne und erwärmte die Luft am Sonntag (30.07.) auf Werte zwischen 27 und 34 Grad C. In der schwülen Luft entwickelten sich örtlich teils kräftige Wärmegewitter. Die Zweitligapartie zwischen Heidenheim und Erzgebirge Aue musste wegen eines schweren Gewitters mit Hagel abgebrochen und verschoben werden.

Am Montag (31.07.) gab es eine Mischung aus Sonne und durchziehenden Wolken. Die Temperaturen erreichten dabei im Nordwesten und Norden 22 bis 27 Grad C. In Bayern und im Osten wurde es zum Teil über 30 Grad C heiß. Diagonal über Deutschland bildeten sich am Nachmittag und Abend örtliche teils gewittrige Regengüsse. In der Nacht zogen kräftige Gewitter über Teile von Rheinland-Pfalz hinweg.

Die Luftmassengrenze trennte Deutschland am Dienstag (01.08.) in eine heiße Südosthälfte mit Temperaturen von örtlich 35 Grad C und eine erträglichere Nordwesthälfte. Diagonal über Deutschland bildeten sich teils kräftige gewittrige Regenfälle mit Unwetterpotential.

  Redaktion
 Team-Info
 Team-Kontakt




mehr

Wetter-Nachrichten - das könnte Sie auch interessieren:

5

Wetter-Meldungen

Anzeige

Buch-Tipps

-Anzeige-
E-Book Biowetter
Die Welt in Infrarot
Überraschende Einblicke in alltägliche Situationen mit Thermografie-Bildern!
weitere Infos