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Warme Tage en masse

Klima-Rückblick, 12.07.2017

Unser aktualisierter Wochenrückblick für den Zeitraum 05.07. - 11.07.2017.

Im Nordosten und Teilen Bayerns blieb es am Mittwoch (28.06.) noch am längsten freundlich und - abgesehen vom Ostseeumfeld mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad C - auch am wärmsten. Sonst dominierten meistens die Wolken und in schwül-warmer Luft konnten sich teils kräftige Regengüsse und örtliche Gewitter bilden. Nachmittags zeigte sich im Süden häufiger die Sonne, dafür begann es ab dem Abend in der Atmosphäre wieder zu brodeln. Der meiste Niederschlag mit 59 l/m² fiel in Harburg / Ries (Westbayern).

Dort wo an Donnerstag (29.06.) die unterschiedlichen Luftmassen aufeinander trafen, entwickelten sich kräftige teils gewittrige Regenfälle. Insbesondere waren davon der Süden und der Osten, gegen Abend auch der Norden, unseres Landes betroffen. Beispielsweise herrschte in Berlin Ausnahmezustand, nachdem ergiebiger Regen Teile der Stadt unter Wasser setzte. Sonst traten bei einer Mischung aus mehr Wolken als Sonne nur gelegentlich Schauer auf. Die Höchsttemperaturen erreichten immer noch recht warme 20 bis 25 Grad C. Lediglich in Gebieten mit längerem Regen blieb es etwas kühler. In Oranienburg nördlich von Berlin sollen 250 Liter Regen pro m³ gefallen sein. In Berlin-Tegel waren es 153 l/m², in Berlin-Tempelhof sowie in Marnitz (Mecklenburg-Vorpommern) 113 l/m².

Extrem nasser Juniausklang. Die Karten zeigen die Niederschlagssummen am 29. und 30.06. in Deutschland.

 In Norddeutschland sorgten am Freitag (30.06.) bei 15 bis 18 Grad C kompakte Schichtwolken verbreitet für teils kräftigen Dauerregen, dazu wehte ein lebhafter Wind. Sonst wechselten sich kurze freundliche Abschnitte mit örtlichen Schauern und einzelnen Gewittern munter ab. Im Süden gab es längere sonnige Phasen. Die Höchsttemperaturen erreichten 18 bis 25 Grad C.

Am ersten Juliwochenende (01./02.07.) präsentierte sich der Himmel über Deutschland oft wolkenverhangen. Bei 15 bis 23 Grad C regnete oder nieselte es zeitweise, örtlich traten auch Schauer auf. Nur im südlichen Bayern sowie an der Nordsee schien am Samstag auch mal längere Zeit die Sonne.

Im Süden wechselten sich am Montag (03.07.) Sonne und Wolken ab, örtlich regnete es oder es kam zu Schauern. Sonst schien die Sonne häufiger. Lediglich über Schleswig-Holstein zogen einige kompaktere Schauer- und Gewitterwolken übers Land. Die Höchsttemperaturen erreichten 19 bis 26 Grad C. Gegen Abend drangen einige Schauerwolken auch weiter bis ins Landesinnere vor.

Eine schwache Front brachte am Dienstag (04.07.) über Nacht vor allem dem Norden gelegentlich etwas Regen. Tagsüber schien teilweise die Sonne, teilweise war der Himmel bewölkt. Im Bereich der Mittelgebirge fiel örtlich noch etwas Regen. Die Temperaturen kletterten im Süden wieder auf sommerliche 24 bis 29 Grad C, im Norden blieb es mit 18 bis 22 Grad C nur mäßig warm.

Über Norddeutschland fiel am Mittwoch (05.07.) zunächst gebietsweise Regen, im Tagesverlauf gab es größere Aufheiterungen bei 18 bis 24 Grad C. Sonst dominierte die Sonne und heizte die Luft auf sehr warme bis heiße 25 bis 32 Grad C. In Oberschwaben bildeten sich am Nachmittag einzelne Wärmegewitter, am Abend auch in den östlichen Mittelgebirgen.

Der 06.07. - nur einer von bislang
zahlreichen Sommer- bzw. Hitzetagen
in diesem Jahr.

Im Nordosten wechselten sich am Donnerstag (06.07.) Sonne und Wolken bei angenehmen 22 bis 27 Grad C ab. Sonst brannte zunächst die Sonne vom Himmel und heizte die Luft bis zum Nachmittag auf 28 bis 35 Grad C. Im Tagesverlauf zogen von BeNeLux kompakte Wolken mit teils kräftigen Gewittergüssen sowie örtlichen Sturmböen in den Westen und am Abend auch in die Mitte unseres Landes. Auch über der Schwäbischen Alb bildeten sich am Nachmittag einzelne Wärmegewitter.

Nachdem uns bereits schon in der Nacht gebietsweise Gewitterschauer aufweckten, die über Teile Deutschlands hinwegzogen, entwickelten sich im Tagesverlauf des Freitags (07.07.) in sehr warmer und schwüler Sommerluft mit sonniger Einstrahlung neue teils kräftige Schauer und Gewitter, die jedoch eher örtlich auftraten. Die Höchsttemperaturen erreichten meist 24 bis 28 Grad C im Norden und 25 bis 33 Grad C im Süden. Kühler blieb es an den Küsten und auf den Mittelgebirgen.

Im Norden wechselten sich am Samstag (08.07.) Sonne und Wolken bei angenehmen Temperaturen miteinander ab. Örtlich fiel etwas Regen, oder es gingen leichtere Schauer nieder. Im Süden strahlte verbreitet die Sonne. In der schwül-heißen Luft entwickelten sich am Sonntag (09.07.) nachmittags und abends örtliche Wärmegewitter, die teils wieder sehr intensiv ausfielen. Vor allem am Bodensee wurden Niederschlagsmengen von über 70 Liter pro Quadratmeter gemessen.

Gewitter und Starkregen am 09.07. - vor allem der Süden und Südwesten war betroffen.

Am Montag (10.07.) gab es gebietsweise noch längere sonnige Abschnitte, anderswo dominierten die Wolken und sorgten für teils kräftige gewittrige Regengüsse. Daher kam es schon regional zu großen Niederschlagsunterschieden. Mit 18 bis 23 Grad C blieb es im Nordwesten am kühlsten, sonst wurden nochmals schwüle 24 bis 29 Grad C erreicht.

Bei immer noch warmen 20 bis 27 Grad wechselten sich am Dienstag (11.07.) Sonne und Wolken miteinander ab. Örtlich gingen teils kräftige Regengüsse nieder, vereinzelt blitzte und donnerte es dabei. Der Wettercharakter erinnerte an einen Apriltag mitten im Juli - allerdings auf höherem Temperaturniveau.

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