Anzeige

Zwischen den Jahreszeiten

Klima-Rückblick, 14.03.2018

Unser Klimarückblick für den Zeitraum 07.03. - 13.03.2018.

 

In Folge des Lake-Effekts der Ostsee versank das nördliche Schleswig-Holstein am Donnerstag (01.03.) teilweise im Schnee. Es fiel strichweise über 20 Zentimeter Neuschnee. Auch auf Rügen gab es Schneeschauer. Sonst schien verbreitet die Sonne. Lediglich im Südwesten hielten sich dichtere Wolken. Ganz im Südwesten schneite es etwas. Die Höchsttemperaturen lagen bei einem schneidenden Ostwind bis auf einige Ausnahmen an Rhein und Mosel im leichten bis mäßigen Dauerfrostbereich.

Im Südwesten kam am Freitag (02.03.) im Tagesverlauf Schneefall und regional auch gefrierender Regen auf. Sonst blieb es teils freundlich, teils bewölkt und überwiegend dauerfrostig kalt mit gebietsweise strengen Nachtfrösten.

Von Südwesten setzte am ersten Märzwochenende (03./04.03.) Milderung ein, dabei fiel gebietsweise Schnee, regional auch Regen, der auf dem noch vielfach gefrorenen Boden teilweise zu Glatteisbildung führte. Im Norden und Nordosten hielt sich die Kälte zunächst zäh und die Temperaturen verharrten nach eisigen Nächten auch tagsüber meist noch im Dauerfrostbereich. Dazu strahlte aber häufig die Sonne. Im Südwesten wurden am Sonntag teilweise schon vorfrühlingshafte 10 bis 14 Grad C angestrebt.

 Bild: Achim Otto

Im Norden gab es am Montag (05.03) anfangs noch gebietsweise gefrierenden Regen mit Glatteisbildung, sonst wechselten sich tagsüber Sonne und Wolken miteinander ab und es blieb überwiegend niederschlagsfrei. Milde Luft aus Südwesten mit Temperaturen von 8 bis 14 Grad vertrieb den Winter. Lediglich ganz im Nordosten sowie im Erzgebirge und dem Bayerischen Wald blieb es mit 0 bis 5 Grad C noch ziemlich kalt.

In großen Bereichen unseres Landes herrschte am Dienstag (06.03.) ruhiges und mildes Wetter mit einer Mischung aus Sonne und Wolken. Im Osten zogen hingegen Regen- und Schneewolken auf. Während im Westen Temperaturen zwischen 10 und 14 Grad C gemessen wurden, lagen die Tageswerte nach einer verbreitet frostigen Nacht im Osten unter den Wolken oft unter 5 Grad C.

Im Osten und Nordosten schneite es am Mittwoch (07.03.) bei 0 bis 2 Grad C für längere Zeit, stellenweise fielen über 5 Zentimeter Neuschnee. Tagsüber ging der Schnee jedoch teilweise in Regen über. Auch sonst dominierten meist die Wolken und die Sonne kam eher selten zum Zuge. Örtlich regnete es etwas oder es gingen Schauer nieder. Der Wind frischte gebietsweise auf. Die Höchsttemperaturen lagen meist zwischen 3 und 12 Grad C.

07.03.: Schnee für den Nordosten, im Westen
und Südwesten dagegen zweistellige Plusgrade.

Bei einem teils böigen Wind schien am Donnerstag (08.03.) gebietsweise die Sonne, vor allem im Nordosten hielten sich kompakte Wolken mit Regen und Schnee, örtlich gab es auch Nebel. Im Tagesverlauf zog von Westen eine weitere Störung mit schauerartigen Regenfällen über den Norden und die Mitte. Vereinzelt blitzte und donnerte es auch. Die Höchsttemperaturen lagen zwischen 6 und 14 Grad C. Ganz im Nordosten blieb es kühler.

In einem Streifen über der Mitte schien am Freitag (09.03.) für längere Zeit die Sonne. Sonst dominierten häufig die Wolken und gebietsweise fiel Regen. Die Höchsttemperaturen lagen meist zwischen 6 und 10 Grad C. Kühler blieb es ganz im Norden, wärmer wurde es im Süden und Südwesten. Im Breisgau kletterte das Quecksilber im Laufe des Nachmittags bereits über die 15-Grad-Marke.

Neben größeren Aufheiterungen dominierten am Wochenende (10./11.03.) immer wieder die Wolken und von Südwesten zogen gebietsweise Regen oder Schauer übers Land. Mit Temperaturen zwischen 11 und 18 Grad C wurde es allerdings oft vorfrühlingshaft mild. Am Sonntag erreichte das Quecksilber vereinzelt bis zu 20 Grad C. Lediglich ganz im Norden blieb es kühler. In der feucht-milden Luft konnten sich jedoch vermehrt Nebelfelder ausbreiten.

Vom Süden zog am Montag (12.03.) ein Regengebiet in den Nordosten unseres Landes. Dabei fielen örtlich über 20 Liter pro Quadratmeter. Von Frankreich und Belgien rückten im Tagesverlauf weitere Schauerwolken nach. Im Chiemgau sowie im Emsland blitzte und donnerte es sogar. Stellenweise blinzelte aber auch die Sonne für einige Zeit hervor. Die Höchsttemperaturen lagen allgemein bei milden 7 bis 13 Grad C, in NRW, sowie im südwestlichen Niedersachsen wurden teilweise nochmals vorfrühlingshafte 15 bis 16 Grad C gemessen.

In Südostbayern schien am Dienstag (13.03.) zeitweise die Sonne. Sonst dominierten abgesehen örtlicher Auflockerungen aber die Wolken und zeitweise regnete es. In den Mittelgebirgen mischten sich im Tagesverlauf unter Zufuhr kälterer Luft Schneeflocken unter die Tropfen. Die Höchsttemperaturen lagen meist zwischen 4 und 10, im Osten und Südostbayern zwischen 10 und 14 Grad C. Der Wind frischte gebietsweise böig auf.

  Redaktion
 Team-Info
 Team-Kontakt




mehr

Wetter-Nachrichten - das könnte Sie auch interessieren:

5

Wetter-Meldungen

Anzeige

Wetter-Bücher

-Anzeige-
E-Book Biowetter
Die Welt in Infrarot
Überraschende Einblicke in alltägliche Situationen mit Thermografie-Bildern!
weitere Infos