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Wetter weltweit

Klima, 15.05.2017

Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika

Europa:
Nordeuropa: In Skandinavien scheint teilweise die Sonne, teilweise fällt Regen. Die Temperaturen liegen im Norden zwischen 6 und 13 Grad, im Süden können nach Wochenmitte 17 bis 21 Grad erreicht werden.
Westeuropa: Über den Britischen-Inseln und Irland wechseln sich in dieser Woche freundliche Abschnitte mit Regen- und Schauerwolken ab. Nach Wochenmitte kann es örtlich auch blitzen und donnern. Die Temperaturen liegen bei 8 bis 17 Grad im Norden und in der Mitte. Im Süden können vorübergehend auch mal über 20 Grad gemessen werden.

Mitteleuropa: Hier wird es zunächst freundlich mit reichlich Sonnenschein und die Temperaturen steigen auf 23 bis 28 Grad. In der zweiten Wochenhälfte nehmen von Westen die Schauer und Gewitter wieder deutlich zu und die Temperaturen gehen leicht zurück.

Osteuropa: Freundlich mit viel Sonnenschein und nur einzelnen Schauern über der Ukraine und am Schwarzen Meer bei  20 bis 28 Grad.

Südeuropa: Rund ums Mittelmeer strahlt verbreitet die Sonne bei Temperaturen zwischen 22 und 30 Grad. In Griechenland und der Türkei können ab Wochenmitte vermehrt Schauer und Gewitter auftreten. Dabei kühlt die Luft ab. Im übrigen Bereich sind Schauer eher die Ausnahme.

Kanaren: siehe Afrikawetter

 

Nordamerika:
Im Norden von Kanada fällt gebietsweise Schnee bei frostigen -7 bis 0 Grad, im Landesinneren strahlt die Sonne. Die Temperaturen steigen im Verlauf der Woche von 0 bis 10 Grad auf 10 bis 20 Grad an. Bei Montreal können vorübergehend sogar 30 Grad erreicht werden, bevor es zum Wochenende wieder deutlich nach unten geht. An der Ostküste kann es gelegentlich regnen.

USA: Von West nach Ost zieht eine Schlechtwetterzone über die Vereinigten Staaten hinweg. Vor allem im Landesinneren können wieder Unwetter mit kräftigen Regenschauern und Gewittern auftreten. Desweiteren besteht die Gefahr von Tornados! Im Anschluss stürzen die Temperaturen von teils über 30 Grad deutlich nach unten. Im Westen wird es rasch wieder freundlicher und sonniger. An der Ostküste kommen Schauer und Gewitter erst nach Wochenmitte an.
Am Golf von Mexiko, sowie über Florida gibt es bei Temperaturen von 27 bis 35 Grad stechende Sonne und einzelne Schauer und Gewitter.

 

USA Kanada - Bild: Lukas Melzer

 

Mittelamerika:
In den mittelamerikanischen Staaten, wie z.B. Mexiko und rund um die Karibik wie z.B. Kuba, die Dominikanische Republik und Puerto Rico, Guatemala und Costa Rica ist es vielfach sonnig und zum Teil sehr heiß mit Temperaturen zwischen 27 und gebietsweise 40 Grad. Innerhalb der tropischen Zone drohen aber auch teils kräftige gewittrige Regengüsse.

 

Südamerika:
Auf dem südamerikanischen Kontinent gibt es keine so großen Temperaturkontraste wie z.B. in Nordamerika und Asien.

In der Nordhälfte des Kontinentes wie beispielsweise Venezuela, Brasilien, Bolivien, oder Peru ist es wechselnd wolkig mit einigen kräftigen Gewittergüssen und Temperaturen zwischen 25 und 34 Grad. Dabei herrscht vielfach eine hohe Luftfeuchtigkeit, wobei sich nach Regengüssen auch Nebelfelder ausbreiten können. An der Copacabana in Rio ist es zunächst freundlich mit längeren sonnigen Abschnitten. Im Verlauf der Woche kann es jedoch immer wieder zu teils kräftigen Regengüssen kommen. Die Temperaturen liegen meist zwischen 22 und 25 Grad. Deutlich kühler und wechselhafter ist es hingegen im Hochland von Ecuador und Kolumbien, sowie über dem Gebirgszug der Anden und an der Westküste. Dort liegen die Temperaturen oft nur zwischen 17 und 23 Grad. In La Paz der Hauptstadt von Bolivien sind es sogar nur 12 bis 14 Grad.

In Chile und Argentinien nehmen die Temperaturen nach Süden hin weiter ab. Dazu ziehen immer wieder teils kräftige Regengebiete über den südlichen Kontinent hinweg. Die Temperaturen bewegen sich meistens zwischen 15 und 20 Grad, ganz im Norden können auch mal 25 Grad erreicht werden. Nach Wochenmitte gehen die Temperaturen allgemein zurück. In Feuerland und auf den Falklandinseln bewegen sich die Temperaturen meist nur zwischen 7 und 12 Grad, stellenweise hält sich hier auch Nebel.


El Nino und La Nina sind bekannte Wetterphänomene, welche zwischen Südamerika und Indonesien stattfinden. In einer El Nino  Phase verursachen die Temperaturveränderungen im Pazifik starke Regenfälle von Indonesien bis zur südamerikanischen Westküste. Diese Regenfälle können Teile der ganzen Welt beeinflussen.

Zur Zeit soll El Nino wieder in Peru seine Folgen gezeigt haben, aber handelt es sich wirklich um einen El Nino Fall?

El Nino ist so gesehen die "warme Schwankung", da hier das abnormal warme Wasser im Ostpazifik und in der Äquatorialmitte zu aufsteigender Luft führt, die vor allem zu Regenfällen im Winter bis Frühling führen. Zur gleichen Zeit entstehen Regenfälle auch in Malaysia und nördlichen Teilen Australiens, Indonesien und dem Westpazifik.

La Nina hingegen ist die "kalte Schwankung" der Temperatur im Wasser, da hier das abnormal kalte Wasser in der Äquatorialmitte Regenfälle dieser Region unterdrückt, besonders in der nördlichen Hemisphäre im Winter und Frühling. Gleichzeitig kommt es aber auch hier zu Regenfällen in Indonesien, Malaysia und Nord-Australien.

In Peru würde also ein EL Nino Fall zutreffen, jedoch sind die aktuellen Prognosen für das La Nina Phänomen laut amerikanischen Studien zur Zeit aktiver. Es könnte also auch durchaus eine Reaktion beider Phänomene gleichzeitig sein.

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