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Stromerzeugung an der Fassade

Neue Energien, 28.04.2021

Solarstrom von der Außenwand - neue Studie beschenigt immenses Flächenpotential.

 Die Solaranlage an der Außenwand statt auf dem Dach?

In einer Studie des Fraunhofer Institutes (IÖR) wurde diesbezüglich das theoretische Fassadenflächenpotential in Deutschland berechnet. Das Ergebnis: Zum "Dachpotential" von etwa 6.000 km² könnten nochmals bis zu 12.000 km² Fassadenfläche sauberen Strom erzeugen. Aus dieser Zahl herausgerechnet wurden bereits denkmalgeschützte Gebäude und Fassaden, die aus anderen Gründen unnutzbar sind.

An unseren Hauswänden steht also doppelt so viel Solarfläche zur Verfügung wie auf den Dächern.

Zu Einordnung: Pro m² können im Jahr, wenn man den Wert sehr vorsichtig ansetzt, durchschnittlich 100 kWh Strom "geerntet" werden.

Schon bei einer Fläche von 10 km² würden jährlich also 10 Millarden kWh Strom produziert. Zusammen mit Speicherlösungen und einer Auslandsvernetzung wäre eine weitreichende Versorgung aus rein regenerativen Quellen in Deutschland mehr als realistisch - der Gesamtverbrauch an Strom liegt in Deutschland bei etwa 500-600 Milliarden kWh pro Jahr.

 

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