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250 Notrufe in Aachen

aktuell, 22.07.2003

Die Gewitter hielten in der Nacht zu Dienstag auch die Polizei in Aachen im Dauereinsatz:

Am 21.07.2003, 22.05 Uhr, begann mit einem Blitzeinschlag in den Dachstuhl eines Hauses in der Schönrathstr. in Aachen-Forst, ein Gewitter mit Starkregen und Windböen, das der Polizei und den Feuerwehren erhebliche Arbeit bereitete. Bei der Leitstelle gingen in der Zeit von 22.05 - 22.59 Uhr insgesamt 250 Notrufe ein, die sich mit abgerissenen Ästen, umgestürzten Bäumen, vollgelaufenen Kellern, durch Wassermassen hochgeschleuderte Kanaldeckel und sonstigen witterungsbedingten Anlässen beschäftigten.

Der vorgenannte Blitzeinschlag führte nicht zu einem Brand, sondern es entstand ein ca. 3 x 5 m großes Loch im Dach, das durch die Feuerwehr mit einer Plane abgedeckt werden konnte. Ein weiterer Blitzeinschlag wurde um 23.00 Uhr in Eschweiler in der Friedensstraße gemeldet. Auch hier entstand kein Feuer in der Chemiefirma, sondern der Dachstuhl wurde zerstört. Zahlreiche PKW wurden durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume beschädigt. Die BAB A 44, Richtungsfahrbahn Lichtenbusch, mußte wegen umgestürzter Bäume zwischen dem AK Aachen und AS Brand gesperrt werden. Von 22.05 - 24.00 Uhr wurden 66 Gefahrenstellen sowie 8 witterungsbedingt ausgelöste Alarmanlagen gemeldet. Anhand der Anrufe konnte der Weg des Gewitters gut beobachtet werden: aus den Niederlanden kommend durchzog es Teile der Stadt Aachen, erreichte Stolberg und Eschweiler und zog in südlicher Richtung in den Bereich Düren. Eine Schadenshöhe kann nicht benannt werden.
  PM/Red.
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