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3 Lehren aus der Flutkatastrophe

aktuell, 25.07.2021

Was schnell geschehen muss...

1. Warnsystem neu aufstellen

Neben besserer Technik, Überwachung der kleinen Gewässer und besserer Kommunikation.

Weniger Beachtung des kleinen "Kuschel-Unwetters" nebenan, welches nur beim Grillen stört, Fokus auf bedrohliche Wetterlagen. Genaue Klärung der Warnkompetenz und Ausnutzung von SMS-Warnung, Sirenen usw...

 

2. Robuste oder resiliente Gesellschaft aufbauen - mit Extremstereignissen rechnen

Funktechnik stabilisieren, auch analog, 2 G- Funkmasten auf 48-72 Stunden alleine Betrieb sicher auslegen, Stromversorgung ausfallsicher machen,

Übungen vom Kindergarten an - Verhalten in Notsituationen, vom Erdbeben bis zu Hochwasser - Erste Hilfe Kurse usw.....

3. Bauen und Landnutzung

Mehr Wald, besonders sich überlassener Mischwald. Weniger Versiegelung in der Städten, weniger Viehweiden, die das Wasser rasch ableiten. Die Welle im Kylltal hätte deutlich reduziert werden können, wenn es mehr stabilen Wald geben würde. Ähnlich die Situation an der Olef, Preth und zum Teil auch im Ahrtal. Weniger Weide noch mehr Wald.

Erosionsrinnen (oben im Bild auf Weiden im Kylltal bei Losheim)

Folge sind hier schon Hochwasserschäden, wie an dieser Straße.

Wichtig :

Bauten in Gebieten mit hoher Hochwasserwahrscheinlich müssen verlagert werden. Alles, was alle 10-20 Jahre nasse Füße bekommt, muss hier aus den Auen raus.....

  Karsten Brandt
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