Anhaltende Dürre in Teilen Brasiliens

aktuell, 25.02.2014

Teure Zeiten für Kaffeetrinker?

Die anhaltende Dürreperiode in Brasilien und heftige Niederschläge im Nachbarland Argentinien bleiben nicht ohne Folgen für uns Verbraucher. So sind die Preise für Agrarrohstoffe an den Märkten teils erheblich gestiegen (bis 9 % pro Tag). Neben dem Preis für Arabica-Kaffee, stieg auch der Zuckerpreis auf den höchsten Wert seit Oktober 2012. Seit Jahresbeginn ist der Kaffeepreis um annähernd 30 % gestiegen.

Die mittlere Gesamtniederschlagsmenge in Brasilien der vergangenen 30 Tage beträgt fast das das doppelte um diese Jahreszeit. Besonders trocken ist es dabei in der Mitte und im Nordosten des Landes. Brasilien ist der weltweit größte Kaffeeproduzent und deckt 1/3 des weltweiten Bedarfs ab.

Der Kaffeeanbau ist, ähnlich wie der Anbau von Reis, äußerst wasserintensiv - pro Kilo gerösteten Kaffee, wie er bei uns als Endverbraucher landet, muss in den Anbauländern etwa 20.000 Liter Wasser aufgebracht werden.
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