aktuell, 01.10.2026
Mit den ersten Regenfällen der aktuellen Kaltfront zeigt die Labor-Auswertung: Trotz geringer Gesamtbelastung konnten in wir in der Regenwasserprobe leuchtende Mikroplastik-Partikel nachweisen.
Nach den ersten Regenfällen der aktuellen Kaltfront haben wir bereits eine erste Regenwasserprobe an unserer Messstation auf Mikroplastik ausgewertet.
Das Ergebnis: Einzelne rosa leuchtende Kunststoffpartikel konnten im Mikroskop klar identifiziert und dokumentiert werden.
Wir bleiben weiter am Thema und halten euch über die kommenden Messungen auf dem Laufenden!
So funktioniert der Versuchsaufbau!
Um die unsichtbare Belastung von Mikroplastik im Regenwasser sichtbar zu machen, wird das gesammelte Regenwasser zunächst gefiltert.
Der Filter wird anschließend mit einer Lösung aus dem lipophilen Farbstoff Nilrot und Isopropanol benetzt. Nilrot lagert sich gezielt an unpolare Kunststoffstrukturen an.
Unter dem Mikroskop wird die getrocknete Probe mit blauem LED-Licht (450 nm) angeregt. Durch ein spezielles Sperrfilter vor der Linse heben sich die gebundenen Mikroplastik-Partikel als intensiv leuchtende Punkte (z. B. in Pink, Gelb oder Orange) vom dunklen Hintergrund ab.
Mehr Informationen zu unseren Niederschlagswasseruntersuchen findet Ihr hier!
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