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Frühjahr gut, Sommer durchwachsen

aktuell, 15.08.2020

Honig-Bauern blicken auf ein gespaltenes Erntejahr 2020.

 Während das warme Frühjahr in diesem Jahr bei den meisten Honig-Bauern für ausgesprochen gute Ernten sorgte, kristallisiert sich der Sommer als eher mau heraus. Schuld daran ist, wie könnte es anders sein, die extreme Trockenheit - je nach Region fallen die sommerlichen Honigerträge aber unterschiedlich aus.

Bei der zweiten großen Tracht  des Jahres kamen 2020 durchschnittlich 16 bis 17 kg Honig pro Volk zusammen - in etwa so viel wie letztes Jahr.

Unter dem Bundesschnitt bewegen sich die Erträge in Rheinland-Pfalz und Bayern - hier kamen nur um die 15 kg zusammen.

auf Nektarsuche - Bild: Achim Otto

Der Grund: Durch die hohen Temperaturen war die Vegetation in diesem Jahr bereits sehr früh dran - für die Bienen relevante Pflanzen standen den Insekten für den Sommerhonig nicht mehr zur Verfügung.

Anders im Frühjahr: Hier blühten bereits Pflanzen, deren Pollen sonst erst später im Jahr von den Bienen gesammelt werden.

Eine Jahreszeitenverschiebung vom Sommer in den Frühling.

Die anhaltende Trockenheit bleibt auch bei den Imkern ein Thema - die Dürre lässt zum einen den Nektarstrom vieler Pflanzen schneller versiegen, zum anderen erschwert sie auch die Bekämpfung der Varroa-Milbe. Verdunsten Mittel zur Bekämpfung zu schnell, können auch die Bienenvölker Schaden nehmen.

 

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