aktuell, 07.07.2026
Während der Nordosten Deutschlands aktuell weitere Regenschauer verzeichnet, herrscht im Westen und Südwesten extreme Trockenheit. Die ungleiche Verteilung der Niederschläge seit Monatsbeginn lässt das Waldbrandrisiko in den betroffenen Regionen dramatisch ansteigen.
Die aufsummierten Regenmengen seit Beginn des Monats zeichnen ein klares Bild einer meteorologischen Zweiteilung Deutschlands. Verantwortlich für diese ungleiche Niederschlagsverteilung ist ein dominantes Hochdruckgebiet über Frankreich und Belgien, das wie ein Wetterschild fungiert und Tiefausläufer konsequent abblockt.
Besonders im Westen und Südwesten der Bundesrepublik macht sich dies bemerkbar, da dort seit Monatsbeginn oft nur minimale Spuren von Regen gefallen sind. Davon ist vor allem das Rheineinzugsgebiet betroffen.
Ein völlig anderes Bild zeigt sich dagegen in der Nordosthälfte des Landes, wo es deutlich feuchter war - und bleibt: Auch heute zieht dort wieder Regen durch, sodass in Metropolen wie Berlin und Hamburg mit weiteren Niederschlägen zu rechnen ist.
Diese anhaltende Trockenheit im Südwesten hat ernste Konsequenzen für die Natur. Da die Vegetation durch das drastische Niederschlagsdefizit extrem ausgetrocknet ist, ist das Risiko für Wald- und Feldbrände in diesen Regionen aktuell erheblich erhöht.
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