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Gruß aus Entenhausen!

aktuell, 13.04.2021

So ging mobiles Wetter vor 25 Jahren.

Erinnern Sie sich noch an Zeiten, in denen man nur über eine Tageszeitung, das Küchen- oder Autoradio oder die Tagesthemen am Abend mit Wetterprognosen aktuellen Werten versorgt werden konnte?

In einer Welt, in der das Internet noch in den Kinderschuhen steckte und ein mobiles Netz den Nordseefischern vorenthalten war, hatte man die Qual der Wahl: Entweder man griff ortsgebunden die benötigten Informationen ab oder entnahm die womöglich schon veralteten Daten der Druckpresse.

Diesem Dilemma wollte ein damals wie heute bei allen Altersschichten zugleich bekanntes Magazin mit einem innovatien Helferlein begegnen - dem 3-fach-Wettercheck im praktischen Hosentaschenformat!

"Micky Maus Magazin" vom 30.05.1996

 

In der heutigen Zeit könnte man der Wetterkarte aus dem "Micky Maus Magazin" (Nr. 23 vom 03.05.1996) durchaus den Titel "Wetterapp der 90er-Jahre" verleihen, lieferte sich doch - und das ganz ohne (!) auf Datenvolumen oder Akkustand achten zu müssen - auf Abruf die wichtigsten meteorologischen Daten in Livegeschwindigkeit.

Neben einem Barometer und einem UV-Messer, welche den aktuellen Zustand mit Hilfe von jeweils drei Farbindikatoren darstellen konnten, war ein Thermometer mit an Bord der Karte. Dieses gab den momentanen Wert in grün schimmernden Leuchtziffern wieder - voraussgesetzt der große oder kleine mickymauslesende Wetterfan befand sich irgendwo in einem Temperaturbereich zwischen 16 und 32 Grad.

Wetterkarte im "Micky Maus Magazin"

Was wir an "alter Technik" in dieser schnelllebigen Welt immer noch zu schätzen wissen, zeigt sich sogar hier beim Gimmick aus dem Grundschülerblättchen: Sie funktioniert einfach. Nach fast genau einem Vierteljahrhundert verrichtet die Mini-Wetterstation immer noch zuverässig ihren Dienst.

Ein Funfact zum Ente, äh, Ende: Das Thema Wetter war und ist in Entenhausen nicht nur in Heftbeilagen immer wieder aufgegriffen worden. Wer die Hefte damals oder vielleicht auch heute noch verschlingt, dem dürfte aufgefallen sein, dass Schnee und Eis bei Familie Duck & Co. nur selten auf dem Wetterprogramm standen. Glaubt man den US-amerikanischen Übersetzungen, dürfte das wohl daran liegen, dass Entenhausen geographisch im eher schneearmen Kalifornien angesiedelt sein könnte.

Na dann - Ente gut, alles gut...

(Das Magazin wurde uns mit freundlicher Unterstützungvon www.comicguide.de zur Verfügung gestellt und wird zeitnah in unsere Wetterausstellung im donnerwetter.de-Wetterpark aufgenommen.)

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