Im September läuft für Igel die Uhr, denn die stacheligen Gartenbewohner müssen sich in den letzten warmen Wochen des Jahres intensiv auf den bevorstehenden Winter vorbereiten. So könnt Ihr ihnen dabei helfen!
Für ausgewachsene Igel geht es jetzt vor allem darum, sich eine ausreichende Fettschicht anzufuttern, die sie durch den monatelangen Winterschlaf bringt. Gleichzeitig ziehen viele Igelmütter noch ihren Spätsommer-Nachwuchs groß, weshalb ihr Energiebedarf im September besonders hoch ist.
Neben der Futtersuche halten die Tiere bereits Ausschau nach geschützten Unterschlüpfen für die kalte Jahreszeit und erkunden ruhige Ecken unter Hecken, Gebüschen oder Wurzeln.
Um den Nützlingen den Start in den Herbst zu erleichtern, lässt sich im eigenen Garten mit einfachen Mitteln viel bewirken!
Eine flache Schale mit frischem Wasser ist an trockenen Tagen eine lebenswichtige Hilfe, während Milch für die Tiere wegen einer Unverträglichkeit absolut tabu ist.
Bei knappem Insektenangebot freuen sich Igel über eine kleine Stärkung aus getreidefreiem Katzennassfutter. Die wirkungsvollste Unterstützung ist jedoch ein naturnaher Garten: Totholz-, Reisig- und Laubhaufen bieten ideale Verstecke sowie fertige Winterquartiere.
Wenn zudem auf chemische Schädlingsbekämpfung verzichtet wird, Lichtschächte abgedeckt sind und Mähroboter in der Dämmerung sowie nachts ausgeschaltet bleiben, finden Igel optimale Bedingungen für einen sicheren Übergang in die kalte Jahreszeit.
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