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Intaktes Geschäft, keine Gäste

aktuell, 05.08.2021

Auch wer nicht alles verloren hat, blickt mit großen Sorgen in die Zukunft.

Auch Gastronomen an Ahr, Erft und Rur, bei denen nach der Flutkatastrophe mehr als nur noch die Grundmauern ihres Betriebes stehen geblieben sind, blicken aktuell mit großer Sorge in die Zukunft. Ein auf dem ersten Blick intakter Imbiss, Restaurant oder Biergarten lockt keinesfalls auch zahlende Kundschaft an.

Zum einen erfahren die betroffenen Regionen in der Eifel und dem Ahrtal nach zwei mauen Coronajahren nun erneut einen starken Rückgang an Touristen - bei vielen Urlaubsgästen überwiegt entweder die Angst vor einer erneuten Katastrophe oder man möchte sich, in gewissermaßen nachvollziehbar, der schlimmen Bilder nicht aussetzen, die sich vor Ort auch noch 3 1/2 Wochen nach der Flut an jeder Ecke offenbaren.

Doch selbst Einheimische und Ortskundige, die die Gastronomie vor Ort unterstützen wollen, bleibt der Zutritt zu den Gastrobetrieben nicht selten versperrt. Völlig zerstörte Straßen und Zuwege sind dafür verantwortlich, dass die Betriebe allenfalls angesteuert werden können, wenn man gut zu Fuß und gleichzeitig geländegängig ist. Neben der fehlenden Kundschaft fehlt es vielen Geschäftsleuten zudem an Ware, die nicht mehr in die Katastrophengebiete angeliefert werden kann.

Wer die Zerstörungen an den Straßen gesehen hat, weiß sofort - hier werden auf die Schnelle wohl kaum wieder Autos rollen und Lieferketten geschlossen werden können.

Leerer Imbiss in Blankenheim (Eifel).

 

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