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Klimawandel fördert Kriege, Terror und Migration

aktuell, 21.04.2021

Ohne Klimaschutz stehen Europa langfristig schwere Zeiten bevor.

Der Klimawandel fördert Kriege und Terror - diese Vermutung steht zwar schon lange im Raum, wissenschaftlich belegt werden konnte sie bis dato aber nicht. Nun hat das renomierte Forschungsinstitut Sipri am Beispiel Mali die Rolle des Klimawandels auf den seit 2012 im afrikanischen Land schwelende Konflikt untersucht und bestätigt. In Mali fördern extreme Trockenphasen und Hitzewellen Migration und Terror, da die Lebensgrundlage vieler Menschen entfällt.

Neben Pakistan und Indien, in beiden Ländern steigen die Temperaturen in den heißen Monaten häufig auf Werte um 50 Grad, was etwa den sämtlichen Ausfall von Außenarbeiten zur Folge hat, ist der Nahe und Mittlere Osten ein Hauptkriegsplatz für Wasser, Klima und fruchtbaren Boden.

Besonders die Türkei und Syrien, aber auch der Irak und der Iran, werden den Klimawandel im Form weiterer Kriege und Fluchtwellen zu spüren bekommen. Große Teile dieser Region werden nicht mehr bewohnbar sein. Und auch Europa stehen langfristig schwere Zeiten bevor, wenn nicht rasch ein harter Klimaschutz folgt.

Kobane/Syrien im Frühjahr 2015 nach der Verteidigung der YPG gegen den islamischen Staat.
Türkisch/syrisches Grenzgebiet (2015)

 

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