Hohe Feinstaubbelastung durch Inversionslage und Südostwinde
Aktuell ist die Feinstaubbelastung in weiten Teilen Deutschlands deutlich erhöht. Die Konzentrationen von PM2,5 erreichen regional Werte von über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft und liegen damit klar über den empfohlenen Grenz- und Richtwerten.
Ursache ist eine Kombination aus anhaltenden Südostwinden und einer stabilen Inversionswetterlage, die den Luftaustausch stark hemmt. Ein erheblicher Anteil der Schadstoffe gelangt dabei durch Ferntransport aus Osteuropa nach Deutschland, insbesondere aus Polen, Tschechien und der Slowakei.
Der lokalen Niederschläge dürften die Feinstaubbelastung vorübergehend reduzieren, da Partikel aus der Luft ausgewaschen werden. Eine nachhaltige Entspannung der Lage ist jedoch erst mit einer grundlegenden Wetterumstellung zu erwarten.
Ihr könnt die Feinstaubbelastung in vielen Regionen live verfolgen, etwa über den Rheinland-Feinstaubmonitor in Bonn.
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