aktuell, 28.08.2026
Das Feuer im Hürtgenwald ist gelöscht, doch wer das betroffene Gebiet bei Düren heute besucht, merkt schnell: Von Normalität kann keine Rede sein. Ein Ortsbesuch zwischen verbrannten Stämmen und unversehrten Baumkronen.
Das Feuer im Hürtgenwald bei Düren ist zwar inzwischen gelöscht, doch von idyllischer Waldruhe kann in dem betroffenen Gebiet keine Rede sein.
Wer das Areal heute besucht, nimmt sofort den strengen Brandgeruch wahr, der nach wie vor schwer zwischen den Bäumen hängt und an das Ausmaß der Feuer erinnert. Vor Ort wird darüber hinaus noch intensiv gearbeitet: Forstkräfte sichern das Gelände und fällen Bäume, die durch die Hitzeeinwirkung instabil geworden sind und umzustürzen drohen.
Erstaunlich: Wer den Blick nach oben richtet, sieht ein weitgehend intaktes, saftig grünes Blätterdach – die Baumkronen sind in weiten Teilen unversehrt geblieben.
Die bodennahe Vegetation ist dagegen an vielen Stellen vollständig verbrannt, die Baumstämme sind bis in eine Höhe von zwei bis drei Metern stark verkohlt.
Dieses Phänomen ist typisch für ein rasches Bodenfeuer, das sich im trockenen Unterholz rasend schnell ausbreitet, ohne zwingend in die Kronen aufzusteigen.
Bis der Brandgeruch im Hürtgenwald verfliegt und sich die Natur erholen wird, wird noch viel Zeit vergehen – die schwarzen Spuren an den Stämmen werden noch lange Zeugen dieses Feuers bleiben.
Impressionen aus dem Hürtgenwald von unserem Besuch am 28. August:
| Redaktion Team-Info Team-Kontakt |