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Polarwirbel hat uns im Griff

aktuell, 08.12.2022

Winterliche Tage stehen ins Haus - gibt es schon einen Trend für die Weihnachtstage?

Die erste Dezemberwoche hat vielerorts bereits gezeigt, dass es nach sehr vielen milden Wintern auch im deutschen Flachland durchaus noch für Schnee reichen kann. Und der Winter scheint sich wohl erst warm zu machen - denn auch in den kommenden Tagen geht es mit teils heftigem Winterwetter weiter.

Bereits das dritte Adventswochenende wird deutlich kälter als die vergangenen Tage. In den Nächten sinken die Temperaturen auf Werte von teils -8 Grad, etwa in Berlin. Im Norden Brandenburgs sowie in Mecklenburg-Vorpommern sind auch eisige -10 Grad möglich. Dabei bleibt es aber fast überall trocken und auch die Sonne ist endlich wieder häufiger zu Gast.

Ungemach entwickelt sich am Wochenende eigentlich nur im Süden: Ein Schneetief wird Bayern am Sonntag den ganzen Tag leichten Schneefall bringen. Auch Sachsen kann mit dem Erzgebirge am Sonntag mit Schnee dabei sein.

Dabei fegt ein eiskalter Nordostwind über den Süden und Osten hinweg: Mit fühlbaren Temperaturen von -10 bis -5 Grad tagsüber. Lange Unterhosen, Mütze, Schal und Handschuhe also spätestens jetzt schon mal rauskramen.

Es bleibt winterlich in Deutschland.
Bild: Achim Otto

In der neuen Woche geht es dann winterlich weiter. Von Montag bis Mittwoch fällt nördlich der Mittelgebirge immer wieder Schnee bei eisigen -10 bis -3 Grad. Der Polarwirbel hat uns komplett im Griff - was wann genau passiert, bzw. wo das Winterwetter in der neuen Woche besonders zuschlägt, ist noch nicht ganz klar. Wohl aber, dass sich viele Autofahrer mit Schnee und Eis auseinander setzen müssen und die Energieverbrauch in die Höhe schnellen wird. Nach einigen Modellen sind bis Freitag nächster Woche im Flachland Neuschneemengen von 10 bis 20 cm  möglich.

Und wie sieht es dann mit weißen Weihnachten aus?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist natürlich noch nichts in Stein gemeißelt, der aktueller Stand: Der Osten und Norden haben ein 70-prozentige Chance auf weiße Feiertage, der Süden noch 50 Prozent. Im Westen sind es immerhin noch 30 Prozent. So gute Chancen wie seit dem Jahr 2010 nicht mehr.

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