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Rhein wird zum Rinnsal

aktuell, 09.08.2022

Es wird ernst an den deutschen Gewässern

Die eingefahrene Wetterlage ohne nennenswerte Niederschläge zeichnet aktuell auch viele Binnengewässer. Vor allem der Rhein, aber auch Donau und Neckar, steuern auf Rekordniedrigstände hin.

Bei Karlsruhe etwa: Am Pegel Maxau ist der Abfluss laut Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg so niedrig wie seit 40 Jahren nicht mehr. Der Pegelstand lag hier heute früh (08:00 Uhr) bei 342 cm und liegt somit deutlich unter der kritischen Marke, bei der die Schifffahrt eingestellt wird (Pegel <= 750 cm).

Bild: Achim Otto

Ernst wird es auch flussabwärts in Köln: Bei einem Stand von 93 cm verharrte der Pegel hier am gestrigen Montag. In den letzten zwei Jahrzehnten wurde nur in den Jahren 2003, 2011 und 2018 ein niedrigerer Stand erreicht. Und auch diese Rekorde drohen vom diesjährigen Extrem-Niedrigwasser kassiert zu werden: Bis zum Wochenende wird der Pegel hier auf etwa 90 cm fallen, bis Ende des Monats ist sogar ein Wert von 80 cm wahrscheinlich.

Ändert sich auch darüber hinaus nichts großartig an der Wetterlage, die Wahrscheinlichkeit ist diesbezüglich mit Hinblick auf den morgigen Laurentiustag durchaus hoch, drohen Köln im September Pegelstände von 30 bis 50 cm, im Oktober und November könnt der größte Fluss Deutschland im Rheinland dann sogar zum Rinnsal verkommen - mit Pegelständen zwischen 0 und 30 cm.

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