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Wann frieren Wasserfälle zu?

aktuell, 26.01.2021

Heute vor 84 Jahren froren die Niagarafälle fast vollständig zu.

Wasserfälle ziehen mit ihrer Urgewalt die Menschen seit jeher in ihren Bann - die wohl berühmtesten sind die Niagarafälle im Grenzegebiet der USA zu Kanada.

Dass gewaltige Wasserfälle wie die Niagarafälle (Wasserdurchfluss von 2832 m³/s am Tag) zufrieren, ist ein äußerst seltenes Ereignis; herrschten zuvor eisige Temperaturen über einen längeren Zeitraum, können aber selbst große Wasserfälle zufrieren.

Am Beispiel Niagara war dies vor taggenau 84 Jahren, am 26. Januar 1936 der Fall. Ein weiteres Mal froren 2015 ebenfalls Teile der Fälle ein.

Wann frieren Wasserfälle ein?

Fließende Gewässer benötigen zu Einfrieren in jedem Fall Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Bei strengen Minusgraden werden die winzigen (Wasser-)teilchen träger und lagern sich zunächst am Rand des Wasserfalls, hier fließt das Wasser am langsamsten, auf Felsen oder Vegetation ab. Dort gefrieren die Tropfen dann zu Eis, an welchem sich nachfolgend immer mehr Wasserteilchen anlagern und ebenfalls gefrieren. So nimmt bei durchgängigem Frost der Eisanteil von außen nach innen zu - bis zuletzt der gesamte Wasserfall erstarrt ist.

Wasserfall auf der ehemaligen Göscherneralp (Schweiz)
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