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Weiße Neuigkeiten?

aktuell, 08.12.2023

Flocken zu Fest - bessere Chancen als in den vergangenen Jahren?

Schnee und Weihnachten - diese von vielen herbei gesehnte Verbindung ist vor allem im deutschen Flachland in den letzten Jahren eine seltene Angelegenheit geworden. Dreizehn Jahre liegt es mittlerweile zurück, dass es an Weihnachten hierzulande bis in tiefe Lagen geschneit hat.

Die Statistik spricht für sich: In Norddeutschland liegt nur in jedem sechsten Jahr an mindestens einem der Feiertage Schnee, im Westen sogar nur in jedem zehnten Jahr. Im Süden ist es immerhin in jedem zweiten bis dritten Jahr weiß. Generell lässt sich sagen, dass die Mittelgebirge stets die größten Chancen auf weiße Festtage haben.

Weitere Daten und Fakten zur Weißen Weihnacht finden Sie auch in unserem Bericht  'Weiße Weihnachten' auf dem meteorologischen Prüfstand.

 Bild: Achim Otto

Doch wie sieht es für dieses Jahr aus?

Dass der Winter in diesem Jahr nicht als komplett "zahnlos" abgeschrieben werden sollte, zeigte bereits der zum Teil heftige Wintereinbruch Anfang Dezember im Süden Deutschlands.

Dennoch: Eine Prognose für Weiße Weihnachten 2023 ist nach jetzigem Stand noch äußerst unsicher. Immerhin gibt es laut Wettermodelle aktuell eine kleine Chance auf ein paar Flocken zum Fest - zumindest oberhalb von 200 bis 300 Metern Höhe. Mal sehen, vielleicht bekommen mit etwas Glück vvielleicht auch die tieferen Lagen in diesem Jahr etwas Schnee ab.

Doch warum bleiben die Feiertage so häufig grün?

Das Erfolgsrezept für eine Weiße Weihnacht hat es in sich: Damit es zum Fest flockt, reicht nicht nur eisige Kälte, die im Winter häufig durch starke Hochdruckgebiete verbreitet wird. Für den Schnee muss auch noch Feuchtigkeit dabei sein. Diese muss von den Meeren kommen, wo es aber wärmer ist als auf dem Kontinent. Die wärmere Luft sorgt dann dafür, dass es meistens nicht schneit, sondern regnet.

Die vielen "grünen Weihnachten" der letzten Jahre gehen unter anderem auf die immer wärmer werdenden Winter und das hier dominierende milde Westwindwetter zurück.

Hinzu kommt dann noch oft das berüchtigte „Weihnachtstauwetter“:  Dabei handelt es sich um eine sogenannte meteorologische Singularität, also um ein Ereignis, das in vielen Jahren immer wieder auftritt. Dummerweise wird es bei uns in Deutschland deshalb oft pünktlich vor oder mit den Weihnachtstagen wärmer.

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