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Weniger und nach Inflation billigere Einzelschäden durch Gewitter

aktuell, 14.08.2013

Der Verband der Versicherer meldet in verschiedenen aktuellen Pressemeldungen, dass Blitz- und Überspannungsschäden immer teurer werden. Die Anzahl der Schäden hat im Vergleich zu den Zahlen Ende der neunziger Jahre, abgenommen und pendelt seit einigen Jahren bei 400000 Schäden pro Jahr. Allerdings wird diese Abnahme überkompensiert, durch kräftige Kostensteigerungen des Einzelschadens. Im Jahr 2006 kosteten 550 000 Schäden 340 Mio. Euro. Im Jahr 2012 wurde diese Schadenssumme schon mit 410 000 Schäden erreicht. Im Durchsschnitt kostete ein Schaden im Jahr 1999 rund 633 Euro. Im Jahr 2012 ist der durchschnittliche Schaden immerhin 805 Euro teuer. Rechnet man die Inflation von 2 % rein, ist der durchschnittliche Schaden sogar günstiger geworden. Ziel der Versicherungsbranche sind natürlich Prämienerhöhungen. Wirklich nötig sind die wohl nicht.
Im Bild ist der Verursacher der Schäden zu sehen, eine Gewitterwolke.
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