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Wieder zunehmende Niederschlagsaktivität

aktuell, 28.01.2021

Radarbild von Mittwoch, 27.01.2021 um 22.40 Uhr

Das Radarbild zeigt vermehrt leichte Signale mit Niederschlägen, die von Nordwest nach Südost wandern. Nach Osten und Richtung Alpen fällt dabei noch Schnee, sonst eher Regen oder Sprühregen, der in höheren Lagen auf dem gefrorenen Boden noch zu Glatteis gefrieren kann. Sonst präsentiert sich der Himmel über Deutschland meistens wolkenverhangen und nur ganz vereinzelt aufgeklart. Insbesondere im Südwesten halten sich in der bereits schon etwas milderen vor allem in höheren Lagen dichte Nebelfelder.

Heute und am Freitag setzt sich in der Mitte und im Süden deutliche Milderung in Begleitung mit teils kräftigen Regenfällen fort, während es im Norden und Nordosten eher kalt und trocken bleibt. Im Bereich der Luftmassengrenze, die sich von der niedersächsischen Nordseeküste, über die nördlichen Mittelgebirge, bis zum Erzgebirge formiert, kann es schneien. Die täglichen Niederschlagsmengen liegen häufig zwischen 5 und 20 Liter pro Quadratmeter, an den Westhängen des Schwarzwaldes auch darüber. Der Südwest- bis Westwind frischt im Südwesten des Landes auf. In Verbindung mit starkem Tauwetter nimmt die Hochwassersituation an kleineren bis mittleren Flüssen in der Landesmitte und im Süden deutlich zu.

Am Wochenende kommt die polare Kaltluft vorübergehend wieder nach Süden voran, so dass die Niederschläge auch im Süden zum Teil wieder in Schnee übergehen können. Im Einzugsgebiet des Oberrheins bleibt es jedoch milder und es fällt weiterer Regen. Die Mengen können hier nochmals 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter erreichen. Sonst sorgt schwacher Hochdruckeinfluss zumindest für eine vorübergehende Wetterberuhigung. Bis auf wenige Schneeschauer im Norden und Nordosten bleibt es trocken.

Ab Montag überqueren uns von Westen voraussichtlich neue Schlechtwettergebiete mit Regen, Wind und milderer Luft. Dazwischen gibt es kurze Beruhigungsphasen. Die Hochwassersituation könnte sich noch verschärfen.

Zum nächsten Wochenende könnte es dann möglicherweise wieder winterlicher werden.

 

Radarbild

 

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