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Wirtschaftswachstum durch kalten Winter schwächer

aktuell, 15.03.2006

Durch das kalte Winterwetter, welches sich nun auch in das Frühjahr fortsetzt, kann es negative Auswirkungen auf die Konjunktur geben. Zwar hat die Witterung nur auf Teile der Wirtschaft Auswirkungen, trotzdem dürfte der negative Impuls spürbar sein. Die extrem gestiegenen Brennstoffkosten, die erst mit Verzögerung im Frühjahr/Sommer anfallen, werden den Konsum schwächen. Vorzieheffekte, aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung im nächsten Jahr und die erhoffte Belebung durch die Fußball WM, werden zum Teil kompensiert. Auch eine Witterungsbedingte erhöhte Arbeitslosigkeit, weit über den März hinaus, ist zu erwarten. Dies dürfte ebenfalls den Konsum belasten.
Aufgrund des zu erwartenden wechselhaften Sommers, dürfte auch ein leicht negativer Einfluss auf den Servicesektor, trotz Fußball-WM, nicht ganz ausbleiben.

Das vorhergesagte Wachstum von verschiedenen Wirtschaftsforschungsinstitutionen von fast 2 % für das Jahr 2006 in Deutschland wird wohl nicht erreicht. Nur der Gewinn der WM wird wohl zu einem positiven Wachstum verhelfen

Anmerkung :
Die Prognosemodelle der Wirtschaftsforscher berücksichtigen nicht die Witterung.

  Karsten Brandt
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