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Großangriff auf die Schnecke

Gartentipps, 12.07.2017

Auf großen Flächen hilft häufig nur noch Chemie

Wurde Ihr Arbeitsweg heute morgen auch von unzähligen Schnecken gekreuzt? Kein Wunder, das milde und sehr feuchte Wetter heute sorgt für reges Schädlingstreiben - und auch in den kommenden Tagen wird wohl ordentlich "geschleimt".

Unsere Karte zeigt den Radarfilm von heute morgen, hier geht es zur aktuellen 2-Stunden-Vorschau!

Wie man seinen eigenen Garten richtig vor den Eindringlingen schützt, haben wir bereits in einem vorangegangenen Artikel geklärt. Aber was tun, wenn gleich ein größeres Beet oder sogar Feld geschützt bzw. befreit werden muss? Das Sammeln von Hand wäre hier vermutlich zu zeitaufwendig.

Bild: Achim Otto

Vorbeugend hilft es, der Schnecke keinen geeigneten Lebensraum anzubieten. Dazu sollte vor allem Unkraut regelmäßig und gründlich entfernt werden.

Ist es dafür schon zu spät, greift man auf großen Flächen am besten zu  metalldehydhaltigem Schneckenkorn. Sein Vorteil: Es ist weitgehend wetterfest und nur bei längeren Regenphasen muss das Schneckenkorn regelmäßige nachgestreut werden. Zudem lässt es sich ohne großen Aufwand auch auf große Flächen auftragen. Anderen Lebewesen, etwa kleinen Säugetieren oder Nagern, kann das Schneckenkorn meist nichts anhaben.

Verzichtet werden sollte hingegen auf Nervengifte. Sofern überhaupt zugelassen, unterliegen diese strengen Anwendungsvorschriften. Sie sind zwar hochwirksam, gefährden dafür aber Umwelt und Nützlinge.

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