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Unsere Tipps für eine erfolgreiche Zeckenentfernung!

Fit bei jedem Wetter, 02.10.2021

Drehen oder ziehen? Und wie gefährlich ist ein abgerissener Zeckenkopf?

Die Pilzsaison ist in vielerorts bereits in vollem Gang und kreuzt sich - wie in den meisten Jahren - zudem mit der Zeckensaison.

Die zahlreichen Pilzsammler, die nun in Wald und Forst untwegs sind, sind ein gefundenes Fressen für die gierigen Blutsauger. Pilzsammler, die sich nun häufiger in bewaldeten Gebieten aufhalten, sollten sich daher nach ihren Waldbesuchen gründlich auf Zecken untersuchen.

Kann ein Stich festgestellt werden, sollte die Zecke so schnell wie möglich aus der Haut entfernt werden - ansonsten können sie mehrere Tage lang Blut aus dem verletzten Gewebe saugen.

Besonders tückisch: Durch den Speichel der Zecke wird die angegriffene Hautstelle betäubt, sodass man nichts vom Stich spürt. Außerdem lässt die Zecke andere Stoffe frei, die Blutgerinnung und Entzündungen verhindern.

Pilzzeit ist Zeckenzeit- Bild: Achim Otto

Über Ihren Speichel können die Vampire Bakterien und Viren übertragen. Die beiden am häufigsten in Deutschland auftretenden Erkrankungen, die durch einen Zeckenstich übertragen werden können, sind Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist bei der Entfernung der Zecke äußerste Sorgfalt gefragt. Um den angedockten Parasiten zu entfernen, sollte eine saubere, spitze Pinzette, ein Zeckenlasso oder eine Zeckenkarte benutzt werden. Im Notfall können auch (möglichst spitze) Fingernägel zum Einsatz kommen.

Bild: Achim Otto

 

Das A und O beim Herausziehen: Versuchen Sie, dass Sie die Zecke so hautnah wie möglich zu packen kriegen! Ansonsten risikieren Sie, dass die Zecken gequetscht wird und möglicherweise weitere Flüssigkeiten abgibt.

Drehen oder ziehen?

Das ist ganz davon abhängig, welche Methode Sie zur Zeckenentfernung  wählen.

Bei einer Entfernung per Hand wird die Zecke mit leichten Bewegungen herausgedreht, mit einer Zeckenkarte quasi herausgehebelt und mit einer Pinzette behutsam abgezogen.

Abgerissener Zeckenkopf besonders gefährlich?

Nicht komplett ungefährlich, aber deutlich harmloser als oft behauptet, ist der zurückgebliebene Zeckenkopf nach einem misslungenen Entfernungsversuch.

In den meisten Fällen handelt es sich hierbei nicht einmal um den Kopf des Parasiten sondern nur um Teile des Stechapparates. Diese werden nach weniger Zeit von unserer Haut selbstständig abgestoßen und bergen nur selten eine erhöhte gesundheitliche Gefahr.

Bei Unsicherheiten zu Entfernungsmethoden sowie bei medizinischen Fragen rund um Zeckenstiche sollten Sie im Zweifelsfall Ihren Hausarzt befragen.

Hier finden Sie unsere aktuelle Zeckenprognose!

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