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Schnäppchen oder Reinfall?

Gartentipps, 03.12.2022

Welche Gewächshäuser halten dem Wetter am besten Stand?

Gewächshäuser für den heimischen Garten gibt es in unterschiedlichen Materialien, Größen und Preisklassen. Die Stabilität des Gewächshauses sollte bei der Kaufentscheidung eine entscheidende Rolle spielen - denn nicht selten beendet bereits eine einzelne Böe das wackelige Gewächshausleben.

Vor allem sehr günstige Modelle, wie es sie etwa bei Discountern zu kaufen gibt, stellten sich in unseren Belastungstests als wahre "Bruchbuden" heraus. Schuld war unter anderem das Oberflächenmaterial. Günstige Gewächshäuser aus Folie bieten einen schlechten Wetterschutz, sind häufig nicht regenfest und kapitulieren selbst vor einem rauen Lüftchen: Unser Modell überlebte so z. B. eine Windstärke 6 ("starker Wind") nicht.

 Bild: Achim Otto

Lohnenswerter sind da Modelle, welche Glas- oder Kunststoffplatten verwenden. Diese Art von Gewächshäusern sind zwar teurer in der Anschaffung, dafür aber auch deutlich langlebiger. Zudem werden die im Haus befindlichen Pflanzen zuverlässiger vor Wind und Wetter geschützt, die Wärme besser im Gewächshausinneren gehalten.

Wer handwerklich ein wenig begabt ist, kann sich auch selbst in die Arbeit stürzen. Ein selbst konstruiertes Gewächshausunikat lässt sich beispielsweise mit altem Holz und Fensterglas bauen.

Zwischen Dezember und Februar erhöht sich die Temperatur im Gewächshaus im Schnitt um 1 - 3 Grad C, im Frühjahr und Herbst um 3 - 5 Grad. Besonders kritische Frostnächte, wie sie häufig im Frühjahr auftreten können, lassen sich so unter und hinter dem Glas überbrücken.

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