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US-Ostküste in Angst

aktuell, 12.09.2018

Was macht 'Florence' so gefährlich?

Hurrikan "Florence" hält die Ostküste der USA in Atem. Heute soll "Florence" nochmals an Geschwindigkeit zunehmen, bevor der Hurrikan laut aktueller Berechnungen um 20 Uhr Ortszeit am Donnerstagabend auf die US-Küste treffen wird.

Doch was macht diesen Hurrikan so gefährlich? Immerhin sind die USA erprobt in Sachen Wirbelstürmen - allein im vergangenen Rekordjahr 2017 gab es 14 tropische Stürme über dem Nordatlantik, von denen der Großteil auch auf Land traf.

Genauer zu betrachten gilt es in erster Linie jedoch nicht die Anzahl sondern die Schwere und Lebensdauer der Stürme. Im Jahr 2017 gab es, etwa mit den Hurrikans "Harvey", "Irma", "Jose" und "Maria", gleich mehrere sehr starke und langlebige Hurrikans.

Allein von seiner Stärke könnte "Florence"  im Jahr 2018 mit "Harvey" (4), "Irma" (5) und "Maria" (5) gleichziehen - einkategorisiert wird der aktuelle Hurrikan aktuell auf Stufe 4 bis 5.

Neben extremen Windgeschwindigkeiten deutlich über 200 km/h drohen zudem zwei bis drei Tage lang große Regenmengen. In den Appalachen wären dann verbreitet Überschwemmungen zu erwarten.

Für die Staaten North Carolina und Virgina ist es übrigens der erste Hurrikan seit langer Zeit - die Menschen vor Ort sind also weniger hurrikanerprobt als in anderen Teilen der USA.

 
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